
Diese Anfrage erreichte wenglor im Rahmen einer Anwendung, bei der Blechstreifen aus Stahl oder Edelstahl – in Dicken zwischen 0,5 und 1,5 mm – sicher erkannt werden sollen. Dabei geht es primär um eine einfache Anwesenheitsprüfung: Blechstreifen da oder nicht da.
Die Herausforderung besteht darin, beide Werkstoffe prozesstauglich, berührungslos und unabhängig von Oberflächenbeschaffenheit zu detektieren. Da sowohl Edelstahl als auch hochpolierte Metalle auftauchen können, scheiden optische Sensoren aufgrund möglicher Reflexionen oft aus.
Für Anwendungen, bei denen lediglich geprüft werden muss, ob ein Metallteil vorhanden ist, gehören induktive Sensoren zu den kostengünstigsten und zugleich prozesssichersten Technologien.
Warum Induktivsensoren?
Ein wichtiger Punkt:
Die im Datenblatt angegebenen Schaltabstände beziehen sich immer auf Stahl (Fe360).
Bei anderen Metallen – insbesondere Edelstahl – reduziert sich dieser Abstand durch einen sogenannten Korrekturfaktor.
Soll die Anwendung sowohl Stahl- als auch Edelstahlbleche mit exakt gleichem Schaltverhalten erkennen, empfiehlt wenglor spezielle Induktivsensoren mit Korrekturfaktor 1.
Vorteile dieser Sensorgeneration:
Je nach Modell stehen Erfassungsbereiche zwischen 4 und 50 mm zur Verfügung – damit lässt sich die Sensorik flexibel an den Platzverhältnissen der Anwendung ausrichten.
Für die zuverlässige Erkennung von Stahl- und Edelstahl-Blechstreifen sind Induktivsensoren die optimale Wahl.
Damit erhält der Kunde eine robuste, wartungsfreie und leicht integrierbare Lösung für eine dauerhaft prozesssichere Anwesenheitskontrolle seiner Blechstreifen.
Berufsbezeichnung