
In der Getränkeindustrie ist die sichere Erkennung von Kronkorken ein entscheidender Schritt, um Prozesssicherheit und Produktqualität zu gewährleisten. Sensoren übernehmen hier die Aufgabe der Anwesenheitskontrolle und sorgen dafür, dass nur korrekt verschlossene Flaschen die Abfüll- und Verpackungslinie passieren.
Induktive Sensoren mit Korrekturfaktor 1 eignen sich besonders für die Erkennung metallischer Objekte wie Kronkorken. Mit großen Schaltabständen und hohen Schaltfrequenzen erfassen sie den Verschluss zuverlässig, unabhängig von Verschmutzungen oder Umgebungsbedingungen. Voraussetzung ist allerdings, dass das Material der Kronkorken konstant bleibt, da unterschiedliche Werkstoffe (z. B. Stahlblech oder Aluminium) den Schaltabstand beeinflussen können.
In einem praktischen Versuchsaufbau wurde die Anwendung mit einem Sensor bei 20 Millimetern Schaltabstand getestet: Der Sensor reagiert zuverlässig nur auf den metallischen Kronkorken und schaltet, sobald sich der Verschluss im Erfassungsbereich befindet.
Wenn die Flaschenposition auf dem Transportband schwanken kann oder besondere Hygieneanforderungen bestehen, bieten sich Gabellichtschranken als Alternative an. Sie erkennen den Kronkorken unabhängig vom Material und liefern stabile Schaltsignale auch bei transparenten oder reflektierenden Oberflächen.
Gehäusevarianten aus Edelstahl mit Schutzart IP69K sind besonders für den Einsatz in der Getränkeindustrie geeignet: Sie widerstehen Hochdruck- und Chemikalienreinigungen und gewährleisten auch in hygienisch sensiblen Bereichen eine dauerhaft zuverlässige Funktion.
Ob induktiv oder optisch: Für die zuverlässige Kronkorkenerkennung auf Flaschen stehen unterschiedliche Sensortechnologien von wenglor zur Verfügung:
Mit beiden Ansätzen lässt sich eine sichere, effiziente und prozessstabile Lösung für Anwendungen in der Getränkeindustrie realisieren.
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